29.09.2011
Rotwein – eine Hilfe fürs Herz
Ein sicherer Schutz vor Herzerkrankungen soll durch den Genuss von Rotwein möglich sein. Aber ist Alkohol eine Gesundheitshilfe? Die schädlichen Nebenwirkungen von Alkohol sind vor allem Fettablagerungen in der Leber, die zum Zusammenbruch der Leber führen können, größeres Krebsrisiko im Mundbereich und bei Frauen steigt die Anfälligkeit für Brustkrebs. Am stärksten macht die Suchtgefahr, die sagenhaften Qualitäten des Rotweins zweifelhaft.
Trotz der berechtigten Einwände verdienen die Eigenschaften des Rotweins einen näheren Blick.
Wissenschaftliche Untersuchungen in Kulturen, wo viel Wein getrunken wird, konnten ein vermindertes Risiko an Herzerkrankungen feststellen. Es sinkt im Alter von 40 bis 69 Jahren auf die Hälfte der Risikorate Deutschlands.
Rotwein ist gut fürs Herz
Der Rotwein enthält Stoffe, die Polyphenole, die das Arteriensystem vor Verstopfungen schützen können und das ungehemmte Zirkulieren des Bluts sicher stellen. Schlechtes Cholesterin gilt als ein Faktor, wenn Arterien verstopft sind. Die Polyphenole gehen dagegen vor und verhindern die Ablagerung. Rotwein ist gut fürs Herz. Er wirkt anthitrombotisch. Das heißt, er macht, dass das Blut besser fließt, weil er das Blut gerinnen lässt.
Der Gerbstoff Tanin hat die Wirkung Viren einzukapseln und unschädlich zu machen. Viren können dann nicht mehr in den Körper eindringen. So gelang es auch in einem Experiment Herpesviren mit einem Rotweinkonzentrat zu besiegen.
Die Stoffe, die dem Herz helfen, sind aber nur im Rotwein. Der Weißwein hat gar keine Hilfsstoffe. Im Herstellungsprozess soll der Grund für diesen Umstand liegen. Rotwein wird mit Traubenschale hergestellt. Weißwein wird aus ausgepresstem Traubensaft gemacht. Im ersten Fall werden die Trauben im Ganzen in die Weinerschaffung eingebracht. Im Fall des Weißweins wird nur der Saft genutzt. Was aber auch bedeutet, dass der Traubensaft die Wirkstoffe enthält, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.
Die schädigende Wirkung von Alkohol bleibt aber weiterhin bestehen. Um dieser Wirkung zu entgehen, kann eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung helfen. Frauen sollen nur ein Achtel Liter Rotwein am Tag trinken und Männer nur ein Viertel. Frauen trinken weniger Alkohol, um dem Brustkrebsrisiko entgegen zu arbeiten. Weitere Infos findet man auf Ladenzeile.de.