Ayurveda

Ayurveda (Sanskrit: Ayus = Leben und Veda = Wissen) ist eine aus Indien stammende, sehr alte Heilkunst. Die ayurvedische Lehre besagt, dass ein Ausgleich zwischen Aktivität, Stoffwechsel und innerer Stabilität eine wichtige Voraussetzung zum Gefühl von körperlichem Wohlbefinden ist. Indische Ärzte wussten schon sehr früh von den Zusammenhängen zwischen chemischen Reaktionen im Körper, den Zellenab- und -aufbauprozessen und den dabei entstehenden Gift- und Schlackstoffen.

Das Ziel von Ayurveda als Alternativmedizin ist, Körper, Geist und Seele eines Menschen in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Dabei sollen bestimmte Behandlungen, wie beispielsweise eine besondere Massage, zum Wohlbefinden beitragen. Aber auch die Ernährung spielt bei Ayurveda eine wichtige Rolle.

Im Mittelpunkt ayurvedischer Anwendungen, die in absoluter Stille durchgeführt werden, steht ein aus fünf Abschnitten bestehendes Entschlackungs- und Reinigungsprogramm. Als Vorbereitung werden zunächst abgelagerte Schadstoffe und Stoffwechselschlacken mit Unterstützung spezieller Ernährung gelöst. Hierbei kommen ayurvedische Heilpflanzen, Kräuter, Ingwertee und spezielle Öle zum Einsatz. Viele Schadstoffe sind nur in Fett löslich und können nicht durch Wasser ausgeschwemmt werden.
Weitere Abschnitte bestehen aus Kräuter-Dampfbädern, Wärmepackungen und den bekannten Massagen, bei denen heilsame Öle verwendet werden.
Eine weitere Phase sind die bekannten ayurvedischen Ölgüsse.

Im letzten Abschnitt werden die gelösten Gift- und Schlackstoffe durch den Darm ausgeleitet.

Regelmäßig angewandt hilft Ayurveda dabei, dass sich Schlacken im Körper gar nicht erst festsetzen können und beugt somit auch Krankheiten vor.